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Straßengüterverkehr in Österreich ging 2025 um 0,6 % zurück

Niedrigstes Transportaufkommen seit 2016

Gelber Lkw fährt auf einer mehrspurigen Autobahn, während ein Pkw in der rechten Spur unterwegs ist; im Hintergrund sind Verkehrszeichen und eine Brücke mit Schildern zu sehen.
(c) Adobe Stock/Jürgen Fälchle

Laut Statistik Austria wurden 2025 auf Österreichs Straßen 549,4 Millionen Tonnen (Mio. t) Güter befördert. Das sind um 0,6 % weniger als 2024 und das niedrigste Transportaufkommen seit 2016. Die Transportleistung auf österreichischem Territorium ging um 0,9 % auf 52,9 Milliarden Tonnenkilometer (Mrd. tkm) zurück.

 

„Der Güterverkehr auf Österreichs Straßen ist 2025 bereits das 4. Jahr in Folge zurückgegangen. Das Transportaufkommen belief sich auf 549,4 Millionen Tonnen und erreichte damit den niedrigsten Wert seit 2016. Dabei ging die beförderte Gütermenge ausschließlich bei österreichischen Fahrzeugen zurück, auf die fast zwei Drittel des gesamten Transportaufkommens entfielen, während Fahrzeuge aus dem Ausland mehr transportierten als 2024“, so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.

 

Inländische Fahrzeuge beförderten zwei Drittel der Güter

 

Der größte Rückgang des Transportaufkommens wurde beim Inlandsverkehr verzeichnet, der von österreichischen Fahrzeugen dominiert wurde: Er sank gegenüber 2024 um 2,5 % auf 340,5 Mio. t. Die im Transit beförderte Tonnage blieb mit 76,4 Mio. t nahezu unverändert. Der grenzüberschreitende Empfang stieg um 4,3 % auf 68,2 Mio. t, der grenzüberschreitende Versand um 4,2 % auf 64,3 Mio. t.

 

In Österreich registrierte Güterkraftfahrzeuge transportierten 352,6 Mio. t (−9,7 Millionen Tonnen bzw. −2,7 %) und damit knapp zwei Drittel (64,2 %) des gesamten Transportaufkommens. Auf im Ausland registrierte Fahrzeuge entfielen 35,8 % bzw. 196,8 Mio. t (+6,3 Millionen Tonnen, +3,3 %). Die größten ausländischen Beiträge zum Transportaufkommen stammten aus Polen (35,7 Mio. t), Ungarn (26,9 Mio. t) und Deutschland (25,1 Mio. t). Zusammen machten sie 44,5 % bzw. 87,7 Mio. t des Transportaufkommens ausländischer Fahrzeuge aus.

 

Ausländische Fahrzeuge für zwei Drittel der Transportleistung im Inland verantwortlich

 

Multipliziert man die beförderte Tonnage mit der auf österreichischem Territorium zurückgelegten Strecke, so ergibt sich für 2025 eine Transportleistung im Inland von 52,9 Mrd. tkm. Gegenüber 2024 ging sie im Inlandsverkehr um 0,9 % auf 17,8 Mrd. tkm, im Empfang um 0,8 % auf 8,5 Mrd. tkm und im Versand um 5,9 % auf 8,3 Mrd. tkm zurück. Der Transit war der einzige Verkehrsbereich mit einer Zunahme. Dort stieg die Transportleistung im Inland um 1,6 % auf 18,4 Mrd. tkm.

 

Auf in Österreich registrierte Fahrzeuge entfielen mit 18,6 Mrd. tkm gut ein Drittel bzw. 35,1 % der Transportleistung im Inland, zwei Drittel (64,9 % bzw. 34,4 Mrd. tkm) auf im Ausland registrierte Fahrzeuge. Das liegt vor allem an den längeren Fahrtstrecken und am Transitverkehr: Die 18,4 Mrd. tkm im Transit wurden zu 99,2 % von ausländischen Fahrzeugen erbracht und machten gut ein Drittel der gesamten inländischen Transportleistung aus. Fahrzeuge aus Polen (8,0 Mrd. tkm), Ungarn (4,3 Mrd. tkm) und Slowenien (3,7 Mrd. tkm) steuerten zusammen 46,4 % bzw. 16,0 Mrd. tkm zur Transportleistung ausländischer Fahrzeuge bei.

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