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Industrie

Beste Kontakte zu Österreichs Industrie. Die Deutsche Handelskammer in Österreich (DHK) unterstützt deutsche Unternehmen beim Ausbau von Kontakten in der österreichischen Industrie. Nutzen Sie bei Ihrer Geschäftspartnersuche unser Netzwerk, Branchenwissen und unsere Erfahrung im deutsch-österreichischen Wirtschaftsraum.

Stahlrohre und Kabel
(c) Adobe Stock

Warum ist Österreich ein attraktiver Industriestandort? 

Starker Mittelstand - Österreich zählt zu den bedeutenden Industriestandorten Europas. Der produzierende Sektor leistet rund 20 Prozent der gesamten Wertschöpfung. Prägend sind innovative Industrie-Leitbetriebe, international erfolgreiche Hidden Champions und ein starker Mittelstand: Mehr als drei Viertel der Industrieunternehmen in Österreich sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 250 Beschäftigten.

 

Zu den umsatzstarken Industriebereichen gehören die metalltechnische Industrie, Chemie und Fahrzeugindustrie, Elektro- und Elektronikindustrie sowie die Energieversorgung. Für deutsche Unternehmen bieten sich damit vielfältige Anknüpfungspunkte – von Lieferketten und Produktion über Forschung und Entwicklung bis zu Vertriebspartnerschaften.

 

Ein weiterer Standortvorteil ist die starke Forschungs- und Entwicklungslandschaft: Österreich verfügt über mehr als 70 Cluster- und Netzwerkinitiativen, über 140 F&E-Einrichtungen und knapp 2.650 Forschungsinfrastrukturen. Die hohen F&E-Ausgaben positionieren den Wirtschafts- und Forschungsstandort im europäischen Spitzenfeld.

Welche Rolle spielt die Automotive-Branche in Österreich?

 

Exportschlager Automotive - Die österreichische Industrie ist stark exportorientiert. Neben Maschinenbau, chemischen Erzeugnissen sowie Eisen und Stahl zählt der Fahrzeugbau einschließlich Kfz-Motoren und Kfz-Teilen zu den exportstärksten Bereichen. Mit einem Anteil von 8,2 % an der gesamten Industrie Österreichs, ist die Fahrzeugindustrie einer der größten Industriebereiche, bei den Exporten liegt die Branche erneut im Spitzenfeld.  Die Exportquote für 2025 liegt bei 82 Prozent. Besonders eng ist die wirtschaftliche Verbindung mit Deutschland: Österreich ist ein wichtiger Zulieferstandort für die deutsche Automobilproduktion.

 

Die Fahrzeugindustrie zählt mit einem Produktionsvolumen von 17,3 Milliarden Euro zu den Schlüsselbranchen der österreichischen Wirtschaft. Einschließlich der vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche beschäftigt die Fahrzeugbranche insgesamt mehr als 384.000 Personen. Jeder zwölfte Arbeitsplatz ist direkt oder indirekt mit der Fahrzeug- und Zulieferindustrie verbunden. Fahrzeughersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen bilden ein leistungsfähiges Ökosystem für Entwicklung, Produktion und internationale Kooperationen. 

Fahrzeugindustrie_Grafik (2026)

Metalltechnische Industrie – Österreichs stärkste Branche

Die Metalltechnische Industrie (MTI) bildet das Rückgrat der heimischen Industrie. Sie erwirtschaftet einen Produktionswert von rund 45,2 Milliarden Euro (2024), beschäftigt direkt rund 135.000 Menschen und sichert indirekt über 290.000 Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft. Insgesamt sorgt sie für ein Drittel aller Industriejobs und 43 Prozent der Lehrplätze in der österreichischen Industrie.

 

Der exportorientierte Sektor ist mittelständisch strukturiert, besteht zu 85 Prozent aus Familienunternehmen und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich. Die Branche investiert stark in F&E und nimmt eine Vorreiterstellung bei der Digitalisierung ein. Etliche Unternehmen haben sich durch ihre Technologieführerschaft zu Hidden Champions entwickelt – oftmals in Nischenbereichen.

Infografik zur Metalltechnischen Industrie, Stand 2025
(c) DHK

Elektro- und Elektronikindustrie - Enabler zentraler Zukunftstechnologien

Die Elektro- und Elektronikindustrie zählt zu den größten Industriesparten Österreichs mit rund 300 Unternehmen, rund 72.500 Beschäftigten und einem Produktionswert von 23,4 Milliarden Euro (2024). Die Elektro- und Elektronikindustrie nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber, sondern ebenso ein Motor für nachhaltiges Wachstum, digitale Exzellenz und ökologische Verantwortung.

 

Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie ist stark exportorientiert, mit einer konstanten Exportquote von über 84 Prozent in den letzten Jahren. Hauptexportmarkt ist der EU-Raum, wobei Deutschland der wichtigste Handelspartner ist. 

Infografik zur Elektro- und Elektronikindustrie, Stand 2024
(c) DHK

Chemische Industrie – Schlüsselbranche für die Wertschöpfungskette

Die chemische Industrie gehört zu den bedeutendsten Industriebranchen Österreichs. Sie umfasst Kunststoffwaren, Pharmazeutika und Grundchemikalien und erwirtschaftet einen Produktionswert von rund 19,3 Milliarden Euro (2024). Der Sektor zählt mit über 220 Unternehmen und mehr als 50.000 Beschäftigten zu einem zentralen, exportorientierten Pfeiler der österreichischen Wirtschaft. Die Exportquote liegt bei über 70 Prozent. Der wichtigste Handelspartner ist Deutschland.

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