In der touristischen Wintersaison 2025/26 (November 2025 bis April 2026) wurden laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria mit 74,23 Mio. Nächtigungen und 21,33 Mio. Gästen in österreichischen Beherbergungsbetrieben neue Höchst werte erreicht. Im Vergleich zum Winter 2024/25 stieg die Zahl der Nächtigungen um 2,5 %, jene der Gäste um 3,4 %.
„Der heimische Tourismus kann auf eine nächtigungsstarke Wintersaison 2025/26 zurückblicken. Der Anstieg der Nächtigungen um 2,5 % im Vergleich zur vorherigen Wintersaison auf über 74 Mio. und der Zu wachs bei den Ankünften um 3,4 % auf mehr als 21 Mio. Gäste in österreichischen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen ergibt die höchsten Werte seit Beginn der elektronischen Aufzeichnungen 1973/74“, so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Wintersaison 2025/26: um 2,5 % mehr Nächtigungen
In der nun abgeschlossenen Tourismus-Wintersaison 2025/26 (November 2025 bis April 2026) stiegen die Nächtigungen von Gästen aus dem Inland um 0,8 % auf 16,67 Mio., die von Gästen aus dem Ausland um 3,1 % auf 57,56 Mio. (siehe Tabelle 1). Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 3,4 % auf 21,33 Mio. (Winter 2024/25: 20,62 Mio.). 15,24 Mio. dieser Wintergäste kamen 2025/26 aus dem Ausland, was einem Plus von 3,9 % im Vergleich zur Wintersaison 2024/25 entspricht, 6,09 Mio. aus Öster reich (+2,4 %).
Mehr als die Hälfte der Winternächtigungen in Tirol und Salzburg
Im Vergleich zum Winter 2024/25 konnte vor allem Wien mit +6,1 % einen überdurchschnittlich hohen Nächtigungszuwachs verbuchen. Insgesamt verzeichneten die beiden Bundesländer Tirol und Salzburg 42,92 Mio. Nächtigungen, das entspricht 57,8 % der Gesamtnächtigungen in der Wintersaison 2025/26 und liegt um 2,3 % über der Vergleichsperiode des Vorjahres. Auch in Kärnten (+4,2 %), Oberösterreich (+3,2 %) und der Steiermark (+2,1 %) wurden mehr Nächtigungen gemeldet als in der Vorjahressaison.
Deutschland, Österreich und die Niederlande sorgen für zwei Drittel aller Nächtigungen
In der Wintersaison 2025/26 gingen 68 % (50,13 Mio.) aller Nächtigungen in Österreich auf Gäste aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden zurück. Deutschland behauptete sich erneut als stärkster Auslandsmarkt: Mit 26,49 Mio. Nächtigungen (+2,1 % im Vergleich zu 2024/25) gingen fast die Hälfte (46 %) der internationalen Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland zurück. Die Niederlande verzeichneten mit 6,97 Mio. Nächtigungen weiterhin eine stabile Entwicklung (+2,0 % im Vergleich zur Vorsaison) und blieben damit das zweitwichtigste ausländische Herkunftsland. Auch der heimische Markt blieb stark und trug wesentlich zur guten Auslastung der Betriebe bei (16,67 Mio. Nächtigungen von Gästen aus Österreich).
Wichtigste Wintermonate wieder Jänner und Februar
Wie auch in den Vorjahressaisonen fanden beinahe die Hälfte der Nächtigungen in der Wintersaison 2025/26 im Jänner und Februar 2026 statt (34,63 Mio.; 46,7 %). Darüber hinaus gab es im Dezember 2025 ein Nächtigungsplus im zweistelligen Prozentbereich (+10,0 %; 13,92 Mio. Nächtigungen).
April 2026 mit 7,81 Mio. Nächtigungen
Im April 2026, dem letzten Monat der Wintersaison, wurden 7,81 Mio. Nächtigungen gemeldet, was einem Minus von 5,9 % im Vergleich zum April des Vorjahres (8,30 Mio. Nächtigungen) entspricht. Fast 70 % aller Nächtigungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland (5,43 Mio.), um 6,6 % weniger als im April 2025. Für Gäste aus Österreich wurde mit 2,38 Mio. Nächtigungen ein Rückgang von 4,2 % beobachtet. Die wichtigsten internationalen Herkunftsmärkte waren Deutschland (2,60 Mio.; −10,2 %), die Schweiz und Liechtenstein (0,27 Mio.; +0,8 %), Belgien (0,27 Mio.; +8,7 %) sowie das Vereinigte Königreich (0,22 Mio.; −13,0 %; siehe Tabelle 2).
Jänner bis April 2026: mehr als 54 Mio. Nächtigungen
Zwischen Jänner und April 2026 gab es in österreichischen Beherbergungsbetrieben 54,54 Mio. Nächtigungen, um 0,6 % mehr als in den ersten 4 Monaten des Vorjahres. Die Nächtigungen von Gästen aus dem Ausland stiegen um 0,7 % auf 42,78 Mio., die Übernachtungen von heimischen Gästen stiegen um 0,6 % auf 11,76 Mio. Für den gleichen Zeitraum wurden 14,73 Mio. Ankünfte gemeldet (+1,7 %), wobei 10,63 Mio. der Gäste aus dem Ausland kamen.