Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren laut Statistik Austria 5,29 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) in Österreich zum Verkehr zugelassen. Das sind um 1,0 % oder 54 208 Pkw mehr als Ende 2024. Die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge (Kfz) insgesamt erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % auf 7,51 Mio. (+86 681). Der Motorisierungsgrad stieg von 569 auf 573 Pkw pro 1 000 Einwohner:innen.
„Der Pkw-Bestand in Österreich ist seit Ende 2024 stärker gewachsen als die Bevölkerung. 5,29 Mio. Pkw hatten am 31. Dezember 2025 eine aufrechte Zulassung, um 1,0 % bzw. 54 208 mehr als ein Jahr zuvor. 86,7 % sind nach wie vor Verbrenner. Der Anteil von Diesel-Pkw und Benzinern geht allerdings seit Jahren zurück, während alternative Antriebe Anteile gewinnen. Ende 2025 waren erstmals mehr als 700 000 alter[1]nativ angetriebene Pkw zugelassen. Große regionale Unterschiede sehen wir bei der Pkw-Dichte. Am höchsten war sie mit 702 Pkw pro 1 000 Einwohner:innen im Burgenland, in Wien nur halb so hoch“, sagt Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Immer mehr Alternativ-Pkw zugelassen, Benzin- und Diesel-Pkw rückläufig
Die Zahl der Pkw mit Dieselantrieb nahm im Vergleich zu 2024 um 4,1 % auf 2,41 Mio. ab (−102 671). Benziner (inkl. Flex-Fuel) verzeichneten einen Rückgang von 0,5 % auf 2,18 Mio. (−10 602). Der Anteil von konventionell angetriebenen Pkw lag bei 86,7 % (Benzin: 41,2 %; Diesel: 45,5 %). Alternativ angetriebene Pkw überschritten Ende 2025 erstmals die Marke von 700 000 Zulassungen (702 775; Anteil: 13,3 %). Davon waren 257 717 Elektro-Pkw (+28,5 %; +57 114; Anteil: 4,9 %), 350 304 Benzin-Hybride (+36,0 %; +92 716; An[1]teil: 6,6 %) und 90 418 Diesel-Hybrid-Pkw (+25,0 %; +18 071; Anteil: 1,7 %; siehe Tabelle 1). Der Anteil dieselbetriebener Pkw am gesamten Pkw-Bestand der jeweiligen Bundesländer war in Kärnten (48,3 %) und Oberösterreich (48,2 %) am höchsten, während in Vorarlberg (40,4 %) und Wien (41,5 %) der Diesel-Anteil am niedrigsten war. In Vorarlberg (44,2 %) und Niederösterreich (43,1 %) wurden die meisten benzinbetriebenen Pkw gezählt. Die höchsten Anteile an Elektro-Pkw gab es in Wien (6,1 %), Vorarlberg (5,9 %) und Salzburg (5,8 %). Bei Benzin-Hybriden waren Wien (8,8 %), Tirol (7,9 %) und Vorarlberg (7,8 %) führend, bei Diesel-Hybriden Salzburg (2,3 %) und Wien (2,2 %).
Pkw-Dichte auf 573 pro 1 000 Einwohner:innen gestiegen; 702 im Burgenland, 363 in Wien
Im Vergleich zu 2024 stieg der Motorisierungsgrad von 569 auf 573 pro 1 000 Einwohner:innen (vorläufiges Ergebnis zum Bevölkerungsstand am 1.1.2026). Die meisten Pkw pro 1 000 Einwohner:innen und damit den höchsten Motorisierungsgrad aller Bundesländer hatte das Burgenland (702), gefolgt von Niederösterreich (670), Kärnten (667), Oberösterreich (651), der Steiermark (631) und Salzburg (577). Die Bundesländer Tirol (555), Vorarlberg (548) und Wien (363) lagen unter dem österreichweiten Durchschnitt.
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren in Niederösterreich (1 159 229; Anteil: 21,9 %) und Oberösterreich (1 000 719 Pkw; Anteil: 18,9 %) jeweils mehr als 1 Mio. Pkw registriert. Dahinter folgten die Steiermark (802 888 Pkw; Anteil: 15,2 %) und Wien (741 985 Pkw; Anteil: 14,0 %). Im Burgenland (211 641 Pkw; Anteil: 4,0 %), Vorarlberg (225 915; Anteil: 4,3 %) und Salzburg (330 775; Anteil: 6,3 %) war der Pkw-Bestand im Bundeslandvergleich am geringsten.
VW häufigste Automarke Österreichs, Pkw mit Elektroantrieb: Tesla vor VW und BMW
Die 10 wichtigsten Pkw-Marken erreichten 2025 einen Anteil von 68,5 %. VW blieb dabei mit einem Anteil von 19,5 % die wichtigste Automarke in Österreich vor Audi (7,5 %), Skoda (7,2 %), BMW (7,1 %), Mercedes (6,0 %), Ford (5,3 %), Opel (4,6 %), Seat (4,4 %), Renault (3,8 %) und Hyundai (3,1 %). Bei den Pkw mit Elektroantrieb waren die 10 wichtigsten Marken Tesla (Anteil: 15,2 %), VW (12,7 %), BMW (11,0 %), Renault (6,9 %), Skoda (6,4 %), Audi (6,0 %), Hyundai (4,5 %), Mercedes (4,0 %), BYD (3,9 %) und Cupra (3,6 %).
Zuwächse bei Lkw Klasse N1, landwirtschaftlichen Zugmaschinen und Motorrädern
Bei den Nutzfahrzeugen waren 526 793 Lastkraftwagen (Lkw) der Klasse N1 (Lkw; bis 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht; +1,8 %) zugelassen, 9 097 Lkw Klasse N2 (über 3,5 t bis 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht, −1,4 %), 45 229 Lkw der Klasse N3 (über 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht, −0,3 %), 19 997 Sattelzugmaschinen (−0,3 %) und 497 216 land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (Traktoren und Zweiachsmäher, +0,8 %). Bei den einspurigen Fahrzeugen wurden 671 842 Motorräder gezählt, um 2,5 % mehr als im Vorjahr. Gestiegen ist auch die Anzahl der Kleinmotorräder (3 593; +4,8 %). Der Bestand von Motorfahrrädern ging dagegen um 0,5 % auf 272 145 zurück (siehe Tabelle 2)