Im Vorfeld des deutsch-österreichischen Forums „Photonik und optische Technologien als Innovationstreiber für Smart Manufacturing“ sprachen wir mit Michael Amiot-Wurzinger, Manager von Photonics Austria, über die Bedeutung der Photonik als Schlüsseltechnologie, die Vernetzung von Forschung und Industrie sowie ihren Beitrag zum Innovationsstandort Österreich.
DHK: Herr Amiot-Wurzinger, wofür steht Photonics Austria?
Michael Amiot-Wurzinger: Photonics Austria ist die österreichische Technologieplattform für Photonik und Quantentechnologien. Als unabhängiger, gemeinnütziger Verein vernetzen wir Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie weitere Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand.
DHK: Welche Ziele verfolgt Ihre Plattform?
Amiot-Wurzinger: Wir wollen die Sichtbarkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des österreichischen Photonik- und Quanten-Ökosystems stärken und neue Kooperationen zwischen Forschung und Industrie anstoßen.
DHK: In welchen Bereichen kommt Photonik zum Einsatz?
Amiot-Wurzinger: Photonik ist eine zentrale Schlüsseltechnologie für zahlreiche Zukunftsfelder – von Smart Manufacturing und industrieller Produktion über Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit bis hin zu Medizin, Kommunikation, Sensorik und Quantentechnologien. Wir bringen die relevanten Akteure dieser Wertschöpfungsketten zusammen und schaffen Raum für Austausch, Kooperation und gemeinsame Innovationsprojekte.
DHK: Welche Rolle spielen die Arbeitsgruppen?
Amiot-Wurzinger: Sie bilden einen wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeit. Unternehmen und Forschungseinrichtungen bearbeiten darin konkrete technologische und gesellschaftliche Fragestellungen. Themen sind unter anderem industrielle Produktion, Mobilität, Nachhaltigkeit und Green Technologies, Quantentechnologien sowie Bildung und Nachwuchsförderung.
DHK: Wie unterstützen Sie Ihre Mitglieder darüber hinaus?
Amiot-Wurzinger: Wir bieten Netzwerkveranstaltungen, Technologie- und Wissenstransfer, nationale und internationale Kooperationen sowie Informationen zu Fördermöglichkeiten und Innovationsprojekten. Zudem vernetzen wir unsere Mitglieder mit relevanten Partnern und Initiativen in Österreich und Europa.
DHK: Welchen Beitrag möchten Sie für den Innovationsstandort Österreich leisten?
Amiot-Wurzinger: Als Schnittstelle zwischen Industrie, Forschung und Innovationspolitik machen wir technologische Kompetenzen aus Österreich sichtbar, bauen neue Partnerschaften auf und unterstützen dabei, Photonik und Quantentechnologien erfolgreich in industrielle Anwendungen und Märkte zu überführen.
DHK: Wie lässt sich Ihr Anspruch auf den Punkt bringen?
Amiot-Wurzinger: Vernetzen. Innovation ermöglichen. Technologien sichtbar machen.
DHK: Vielen Dank für das Gespräch.
Kontakt LinkedIn: Michael Amiot-Wurzinger | LinkedIn
E-Mail: Michael.Amiot-Wurzinger@joanneum.at
Der fachliche Austausch zwischen Expert:innen und Unternehmen aus Deutschland und Österreich zum Thema innovative Technologien und Lösungen aus Photonik, Optik und Lasertechnik für die moderne Industrie findet am am Dienstag, 10. November 2026, in Wien statt.