Nov 27

Förderungspotential am Standort Österreich

„Förderungspotential am Standort Österreich: Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsförderungen für die Zukunftstrends Ihrer Branche“

Herbert Pock, Partner der BDO Consulting GmbH (als Teil der BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft), und seine Kollegin Petra Lahofer, berichteten beim DHK Lunch am 27. November über das Förderungspotenzial am Standort Österreich. Start-ups, KMUs, Großunternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen können von einem enormen Spektrum an finanziellen Unterstützungsmaßnahmen für Forschung, Entwicklung und Investitionen in diesem Kontext profitieren. Die österreichische Förderungslandschaft deckt alle Forschungsphasen ab, von der Grundlagenforschung über experimentelle Entwicklung bis hin zum Prototyping kurz vor der Markteinführung.

Um Förderungen in großem Ausmaß und direkt in Anspruch zu nehmen, müssen Unternehmen einige Grundvoraussetzungen erfüllen: So sollte der Firmensitz in Österreich liegen und der Großteil der Kosten für Forschung & Entwicklung ebenfalls in Österreich anfallen. Grundsätzlich sollte die Forschung einen hohen Neuheitsgehalt aufweisen. In diesem Zusammenhang gilt auch, dass Forschungen mit einem erhöhten technischen Risiko in der Entwicklungsarbeit und Unsicherheiten hinsichtlich des Ergebnisses bessere Chancen auf Förderungen haben. Eine weitere wichtige Voraussetzung betrifft den Nachweis finanzieller Mittel. Unternehmen müssen die Fähigkeit zur Ausfinanzierung abbilden können. Darüber hinaus können in der Evaluierung eines Förderungs-Antrages Pluspunkte durch Kooperationen mit österreichischen Universitäten und Forschungseinrichtungen erzielt werden, sowie durch Investitionen in Infrastruktur und in den Standort Österreich. Prinzipiell gilt jedoch „je größer das F&E Risiko und je kleiner ein Unternehmen, desto höher die Zuschuss-Förderung.“ so Lahofer. Neben einer möglichen Zuschussförderung für F&E Vorhaben können Unternehmen unabhängig von der Größe auch noch zusätzlich Forschungsprämie für alle F&E Ausgaben aus dem jeweils vergangenen Geschäftsjahr beantragen (ab Geschäftsjahr 2018 sind das 14 Prozent, davor 12 Prozent).

Lahofer und Pock gingen in ihrem Vortrag auch auf die unterschiedlichen Förderungsstellen auf Bundesebene sowie auf das regionale Förderungsangebot ein und stellten drei besonders attraktive Programme vor: FFG Basisprogramm, FFG Thematische Programme und COMET Competence Centers for Excellent Technologies. Bei den ersten beiden Programmen können ausländische Unternehmen als Drittleister oder auch als Partner in einem Konsortium (in geringerem Ausmaß) in F&E Projekten mitwirken. Vor allem aber das COMET Programm ist ein besonders attraktives Förderprogramm für Unternehmen aus dem Ausland, hier ist die Teilnahme an F&E Projekten bzw. die Zusammenarbeit mit COMET Zentren auch ohne österreichischen Firmensitz vollumfänglich möglich.

BDO erstellt gemeinsam mit Unternehmen Förderungsroadmaps und begleitet Unternehmen in der Projektentwicklung und Förderung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekten.

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